Beweise für Copyrightverletzungen in P2P-Netzen oft unzureichend…

Wir sind auf einen sehr lesenswerten Artikel von Kollegen auf „heise online“ aufmerksam geworden, der dort vor wenigen Minuten veröffentlicht wurde. Darin geht es um ein US-Forscherteam der University of Washington, das mit einer Studie die wachsenden Zweifel an der Beweisführung der Film-, Musik-, und Softwareindustrie in Copyright-Fällen gegen Filesharer untermauert.

Den Artikel finden Sie hier.

(sjm)

 
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2 Kommentare zu “Beweise für Copyrightverletzungen in P2P-Netzen oft unzureichend…”

  1. Sebastian Welsch
    11. Juni 2008 09:04
    1

    Golem hat das ganze ein wenig Detailierter geschrieben:

    Man achte auf die abgemahnten Laserdrucker!

    „Allein die Verwendung von Softwareagenten zur Messung in BitTorrent-Netzwerken durch die Wissenschaftler führte dazu, dass die Forscher über 400 Abmahnungen wegen illegaler Downloads erhielten, obwohl sie nicht eine einzige Mediendatei aus dem Netz gezogen oder bereitgestellt hatten.

    In ihrem Forschungsbericht zeigen die Wissenschaftler zudem, wie leicht man unter fremden IP-Adressen im Netz unterwegs sein kann. So sandte der Filmbranchenverband MPAA Anmahnungen gegen drei Laserdrucker und einen drahtlosen Zugangsknoten ohne NAT im Netzwerk der Hochschule. Der Vorwurf: Unter den IP-Adressen der Geräte seien illegale Kopien der letzten Indiana-Jones-Episode und der Comic-Verfilmung „Iron Man“ bezogen worden.“

  2. IP|Notiz » Blog Archive » Filesharingnutzerin droht mit negativer Feststellungsklage…
    24. Juli 2008 20:49
    2

    […] Die Erfahrung in der Praxis zeigt jedoch, dass Mandanten regelmäßig nicht bereit sind, das Risiko einer Klage einzugehen. Heise Online hat nun vor einigen Tagen über einen Fall berichtet, in dem eine Filesharingnutzerin die Beweise einer “Abmahnkanzlei” in Frage stellte und ihrerseits die Gegenseite aufforderte, die Anschuldigungen und die damit einhergehenden Forderungen zu widerrufen – andernfalls droht die Filesharingnutzerin mit einer negativen Feststellungsklage. (Auch auf die Beweisschwierigkeiten bei Copyrightverletzungen hatten wir bereits hingewiesen.) […]

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