Bislang einzigartiger Masterstudiengang: vom Ingenieur zum Erfinder

Gestern wurde im Rahmen eines feierlichen Empfangs das „international institute for integral innovation“ in Waiblingen eröffnet. Dort können sich seit Oktober 2008 Ingenieure, Architekten, Physiker oder Designer unter Leitung von Prof. George Teodorescu in einem 5 semestrigen Masterstudiengang zum „Master of Integral Innovation“ ausbilden lassen. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium – und ein Schuss Genialität.

Der unter der Schirmherrschaft von Lothar Späth stehende Studiengang zur Erfinderausbildung ist in Deutschland bislang einzigartig und ein Pilotprojekt. Durch den Einsatz des Waiblinger Oberbürgermeisters  Hesky hat der Masterstudiengang – der eigentlich zur Kunsthochschule Stuttgart gehört – seinen Weg nach Waiblingen, in das Haus der Innovation gefunden.

Da sich dort auch unsere Kanzlei befindet, möchte ich auf diesem Wege unsere neuen Mitmieter herzlich willkommen heißen!

In der Brochüre des Studiengangs liest man ein vielversprechendes Vorwort von Prof. Teodorescu:

Es ist eine Adresse der frischen Produkt-Ideen. Ein Ort, wo man originär-denkende junge Leute findet, ausgebildete Architekten, Physiker, Chemiker oder Designer, aus allen Himmelsrichtungen kommend, welche mutig neuartige Lösungen erfinden, experimentieren, neue Wege beschreiten und erstaunliche Ansätze kreieren.

Es ist ein Platz ohne Skeptiker dafür mit Verstand und Weitblick, wo die Vielfalt der Vorbildungen, der Erfindergeist und die bunte Mischung der Kulturen eine sprudelnde Inspirationsquelle nähren.

Es ist kein Utopia, sondern das international institute for integral innovation.

Wir wünschen Prof. Teodorescu und seinem Team alles Gute und viel Erfolg!

(sjm)

 
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2 Kommentare zu “Bislang einzigartiger Masterstudiengang: vom Ingenieur zum Erfinder”

  1. Henning K.
    3. Dezember 2008 14:04
    1

    Wird da auch mit Daimler oder Porsche zusammengearbeitet? Hat das Institut überhaupt eine Industrieanbindung? Oder wird im luftleeren Raum entwickelt?

  2. SJM
    3. Dezember 2008 15:03
    2

    Soweit mir bekannt arbeiten die Studenten Projekte aus der Wirtschaft ab. Man kann das Institut wohl auch direkt mit der Lösung eines Problems beauftragen.

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