Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Anekdotische Kritik zu 72 UrhG

Samstag, 6. Juni 2015

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Nichts ist umsonst

Freitag, 22. Mai 2015

Der liebe Herr Kollege Hoenig hat hier in einer Stellungnahme zu der Jurablogs-Diskussion Herrn Graf und mir vorgeworfen, Leistungen von Jurablogs umsonst beziehen zu wollen. Was nichts koste, sei aber auch nix.

Ich halte das für zu kurz gedacht. Meine Artikel kosten ebenso wenig wie die von Herrn Vetter – trotzdem sind unsere Artikel “was” wert. Herr Vetter hatte die Marktwirtschaft ins Spiel gebracht. Nach meiner Wahrnehmung war der Deal bislang: ich liefere Content, Jurablogs verdient damit Geld durch Werbeanzeigen. Dafür liefert Jurablogs Reichweite. Ein Austausch von Leistungen, kein Free Riding.

Dieser Deal ist für mich in der Zukunft nicht mehr interessant.

1. soll ich draufzahlen. Die paar Euro bringen mich nicht an den Bettelstab, ich finde aber nicht, dass Leistung u. Gegenleistung sich dann noch die Waage halten. Die Blogger liefern die Inhalte, ohne die kein Besucher auf jurablogs.de käme. Das muss dann von unserer Seite m.E. reichen.

2. ist der Service von Jurablogs für mich nicht wahnsinnig attraktiv. Ich habe ehrlich gesagt wenig Interesse daran, wenn sich meine Artikel ständig neben Warnungen wegen Abmahnungen von Waldorf wiederfinden. Wie ich schon im letzten Post sagte, denke ich, dass die Zahlungspflicht dazu führt, dass der Anteil dieser Werbe- und Spamblogs sich weiter erhöht. Wer das Blog als Hobby betreibt, wird sich künftig überlegen, sich listen zu lassen. Für werbende Anwälte sind die Preise immer noch ein fairer Deal.

Auf so einer Plattform will ich aber nicht vertreten sein u. gönne mir dafür den Reichweiteverlust.

 

Fundstück des Tages: Arrondissements-Rechtbank te Zwolle, Urteil vom 13.11.1962

Mittwoch, 6. Mai 2015

Aus diesen Gründen können wir auch unmöglich unterschreiben, daß das Publikum bei dem Satz “die besten Uhrmacher der Welt” nur an Schweizer Uhrmacher denken soll./Es steht jedem frei, seine Waren oder seine Konstrukteure als die besten zu bezeichnen. 

AnwG Köln: Keine Dream Girls für den Anwalt

Donnerstag, 26. März 2015

Eine hübsche Entscheidung erreichte uns aus Köln:

“Verteilt ein Rechtsanwalt Pin-Up Kalender mit seiner Kanzleiadresse an Autowerkstätten, so stellt dies eine unzulässige Werbemaßnahme ge-mäß § 43b BRAO i. V. m. § 6 Abs. 1 BORA dar.”

Beschl. v. 15.12.2015, Az. 10 EV 490/14

Hier die Einzelheiten

IP|Webnotizen XV

Montag, 16. Februar 2015

Intellectual Asset Management

Montag, 26. Januar 2015

Die Firma Anaqua hat mir ihre Datenbanken vorgestellt. Die dahinter liegende Idee gefällt mir: Im Kern bietet die Firma eine IP-Management-Software, also Aktenführung, Fristenüberwachung etc. Der Mehrwert der Entwicklung ist, dass Business-Kriterien mit von der Verwaltung erfasst werden. Die Bestandteile des unternehmenseigenen IP können identifiziert und ihnen finanzielle Werte zugesprochen werden, Lebenszyklen werden abgebildet u.v.m. Das kann Justiziaren unternehmensintern helfen, den Wert des IP zu kommunizieren und (teure) Schutzmaßnahmen besser durchzusetzen.

Diese genaue Erfassung der “Assets” kann sich aber auch für strategische Entscheidungen und die Bilanzierung bzw. Due-Diligence-Prüfung auszahlen. Zugleich dürfte genau das in vielen Unternehmen auch ein Umsetzungs-Problem darstellen. Das Einpflegen der IP-Bestände und ggf. die parallele Darstellung in der Bilanz dürfte für viele Mittelständlern eine Herausforderung darstellen. Dennoch denke ich, dass die Reise bei größeren Unternehmen hin zu einer Software dieses Zuschnitts gehen wird. Mehr Infos finden Sie hier.

I love trying cases

Donnerstag, 22. Januar 2015

Über dieses Video der Kollegin Celia Goldwag Barenholtz von Cooley sind wir heute gestolpert. Im Vergleich mit den sonstigen peinlichen Anwaltsvideos sticht es dermaßen positiv heraus, dass ich es hier teilen möchte. Ein leidenschaftliches Plädoyer für Litigation Law: so sieht es aus.

Video Profile: Celia Goldwag Barenholtz from Cooley LLP on Vimeo.

IP|Experten: Nachträgliche Einschränkung des Warenverzeichnisses (EuGH, Urt. v. 11.12.14, C-31/14 P – Pramino / Premeno)

Mittwoch, 14. Januar 2015

von Dr. Ralf Möller, M.Jur. (Oxford)

Ich freue mich, mit dem heutigen Gastbeitrag des Kollegen Möller zugleich eine neue online-Publikation vorstellen zu dürfen. Auf pharmaundmarke.com werden Möller und seine Kollegen künftig die Entscheidungen des EuGH, EuG, BGH und BPatG aus diesem Bereich auf je einer Druckseite kommentieren. Die Besprechungen werden in jährlichem Turnus auch als Printmagazin veröffentlicht. Ich wünsche den Kollegen gutes Gelingen. Es passiert ja nicht alle Tage, dass ein so hochkarätiges Projekt an den Start geht. Übrigens: Faule Leser (wie ich) können sich auch durch den Newsletter versorgen lassen.

Die Einschränkung des Warenverzeichnisses auf die therapeutische Indikation eines Arzneimittels ist zulässig und bei der Beurteilung der Warenähnlichkeit zu berücksichtigen. Dies gilt auch dann, wenn sie erst nachträglich und mit einer für sich genommenen unerheblichen Einschränkung (hier: fehlende Verschreibungspflicht) verbunden wird. (Leitsatz des Verfassers) (mehr …)

Neuer online-Kommentar zum BGB

Donnerstag, 8. Januar 2015

Ich bin auf einen neuen BGB-Kommentar hingewiesen worden, der von der Karriere-Jura GmbH unter dem Imprint “Dr. von Göler Kommentare” veröffentlicht wird. Das besonders begrüßenswerte Feature ist dabei, dass es sich um einen kostenfreien online-Kommentar handelt. Hier können Sie sich das Werk ansehen.

Der “von Göler” finanziert sich durch Werbung. Die Idee ist vernünftig, und es wird auch Zeit, dass kostenfreie Kommentarliteratur online erhältlich wird. Die Umsetzung dieser guten Idee ist leider (noch) misslungen. Der Großteil der Normen ist nämlich noch völlig unkommentiert, die Qualität der bisherigen Kommentierungen variiert. So klickt sich der Ratsuchende durch die Paragrafen, ohne die eigentliche Leistung eines Kommentars, nämlich die Kommentierung, anzutreffen. Das macht man ein, zwei Mal, danach düften die meisten Leser die Seite nicht wieder besuchen. Das von-Göler-Team hätte sich sicher einen Gefallen getan, wenn die Vorarbeiten umfangreicher gewesen wären, so dass jetzt ein fertiges Produkt vorliegen würde.

 

IP-Alt

Mittwoch, 7. Januar 2015

“Free as in free beer”: zu Weihnachten habe ich von lieben Kollegen dieses Geschenk erhalten, das ich ziemlich überraschend und wohlschmeckend fand. Vielen Dank!

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