Archiv für die Kategorie 'Events'

#rp13: Und sonst so in Berlin?

Donnerstag, 2. Mai 2013

 

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Die re:publica 13 steht vor der Tür, jede Menge Netzinteressierte – auch ein paar Juristen – fahren nach Berlin und werden wahrscheinlich wieder vor den Würstchenbratern in der Station rumhängen. Wer aber nicht von morgens bis abends das gleiche Publikum sehen will und auch mal was anderes auf die Twitter-Wall schreiben möchte, der kann sich hier ein paar Tipps abholen.

Übrigens: Bei den anderen Berliner Blawgern gibt es weitere Tipps zum Berlin-Genießen. Einfach mal vorbeischauen bei Kriegs-Recht, Level Up, dem Lawbster und den Kollegen Schwenke und Hoenig.

 

Morgens:

  • Wer gerne französisch frühstückt, sollte in’s Fleury am Rosenthaler Platz schauen. Großartige Baguettes, prima Kaffee und diverse Spezialitäten, die ich mangels Sprachkenntnissen sicher falsch schreiben würde. Aber Achtung: Das Café ist immer ziemlich voll, auf der anderen Seite der Straße gibt es quasi das “Fleury 2″, mit ähnlich gutem Essen, aber irgendwie mangelhafter Atmosphäre.
  • Für manchen mag dieser Vorschlag etwas Touri-mäßig klingen, aber das Café Einstein unter den Linden ist zum  Frühstück ebenfalls zu empfehlen – beispielsweise das Bircher Müsli, aber auch die Sandwiches sind exzellent. Und die Entscheider sind gleich um die Ecke…
  • wer im Prenzlauer Berg absteigt, kann in die Bar Sigismondo gehen und sich da sein Cornetto (nein, das ist kein Eis) abholen – italienischer wird’s nicht mehr in Berlin.

Mittags:

  • Der “Zoo” hat seinen Winterschlaf hinter sich gebracht und ist immer einen Besuch wert. Da kann man z.B. Faultiere sehen.
  • Sollte das Wetter schön sein, könnte man ja auch mal einen entspannten Vormittag im Mauerpark genießen, obligatorisch natürlich für jene die Sonntags schon/noch da sind.
  • Ein bißchen durch Berlin streifen ist immer schön. Station-Besucher können kreuzberg-nah z.B. mal den Akazienkiez aufsuchen, eine nette Adresse, die viele Besucher noch nicht kennen.

Abends:

IP|Event: Quo Vadis

Donnerstag, 28. April 2011

In Berlin startet nächste Woche wieder die wichtigste deutsche Games-Konferenz. Von den Juristen sind jedenfalls Brehm v. Moers und Osborne Clark, sowie Taylor Wessing dabei, aber es kommen natürlich vor allem media.net berlinbrandenburg, Bigpoint, Travian, das neueröffnete Computerspielmuseum etc. pp. Es wird sicher spannend. Inbesondere der Dienstag nachmittag hört sich richtig gut an, für den auch wir uns vorgenommen haben, hinzugehen.

Mehr hier.

Zum Programm gleich hier klicken.

IP|Event: Debatte über Netzregeln

Mittwoch, 15. September 2010

Datensicherheit und Datenschutz, Netzneutralität und Netzwerkmanagement, Urheberrecht und Offene Zugänge: Welche Interessen und Forderungen vertreten die Akteure aus der Netz-Community, aus Wirtschaft und Politik? Lassen sich gemeinsame Zukunftsperspektiven entwickeln?

Die grünnahe Heinrich-Böll-Stiftung und der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) laden ein, diesen Fragen in Vorträgen und Diskussionen nachzugehen.

Berlin, Samstag, 09. Oktober 2010, 10.00-18.00 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin,
Eintritt frei

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Notizen von den Deutschen Gamestagen

Donnerstag, 29. April 2010

Auch ich war neugierig auf die hier angekündigten Gamestage und habe die Konferenz gestern besucht. Das bcc war eine wunderbare location, das Publikum bunt gemischt von anzugtragenden Anwälten bis Turnschuh-Nachwuchsgamedesignern, die Atmosphäre sehr freundlich.

Die Veranstaltung zum Thema “Medienförderung” war interessant und brachte einige Neuigkeiten und Erkenntnisse mit sich. Etwa, dass Bayern nun auch mit einer Computerspielförderung nachgezogen hat- immerhin mit einem Budget in Höhe von 900.000 Euro -, dass es sich die Bayerische Landesregierung, die sich nicht unbedingt durch Branchenfreundlichkeit ausgezeichnet hat, aber auch hier nicht nehmen ließ, einige Pferdefüße einzubauen. Die geförderten Spiele müssen etwa “kulturell wertvoll” sein, was immer das auch heißen mag. Völlig zurecht wurde letztlich kritisiert, dass die gegenwärtige Situation – ein föderales Fördervolumen von vielleicht gerade einmal 2 Mio. Euro jährlich, verbunden mit den Erwartungen, die der Medienförderung so zueigen sind sowie der ungeheuer kontraproduktiven Jugendschutzdebatte nicht dazu angetan sein dürfte, einen Wachstumsmarkt, der immerhin noch zweistellige Prozentzahlen im Wachstum vorzeigen kann und hochgradig mobil ist, langfristig an Deutschland zu binden. Ganz zu schweigen davon, dass es möglich wäre, zu  Ländern wie die USA oder Kanada aufzuschließen. Im Gegenteil: Deutschland ist mittlerweile in diesem Sektor so abgeschlagen, dass noch nicht einmal die zur Verfügung stehenden Budgets (etwa seitens des MDM) abgerufen werden können. Immer klarer wird, dass eine der interessantesten IP-Branchen der Zukunft seit vielen Jahren schon zu stiefmütterlich behandelt wurde. Ob eine auf dem Podium diskutierte Bundesförderung jetzt die richtige Antwort auf diese Problematik ist, dürfte fraglich sein. Wichtig wäre vielmehr ein grundsätzliches Umdenken in der Politik, die sich ein müdes Lächeln noch immer nicht verkneifen kann, wenn es um den Bereich Computerspiele geht. Die seit Jahren exisitierende Jugendschutz-Debatte (auch in diesem Blog schon geführt)  ist natürlich auch nicht dazu angetan, der Branche ein besseres Standing in Deutschland zu ermöglichen.

Dass im Gegenteil mittlerweile das Games-Produzieren finanziell potente Produzenten und Publisher erfordert, machte die zweite, von Taylor Wessing betrittene Podiumsdiskussion deutlich: “International Roll-Out” war das Thema. Die Runde befasste sich gut 90 Minuten mit Fragen wie Geoblocking, Publisher-Suche und Lokalisierungen, wobei ein Schwerpunkt auf den so genannten F2P-Spielen lag. Schade in diesem Zusammenhand, dass die Runde nicht weiter auf das Modell der internationalen Schiedsgerichtsverfahren eingegangen ist, was sicher hätte spannend werden können.

IP|Event: Deutsche Gamestage in Berlin

Dienstag, 27. April 2010

Wenn am morgigen Dienstag die Deutschen Gamestage im Berliner Congress Center (bcc) eröffnen, dann darf die Veranstaltung mit über 800 Besuchern rechnen, die sich zu den Branchenforen, der Entwicklerkonferenz Quo Vadis und der Verleihung des Deutschen Computerspielpreises angesagt haben. Damit wird Berlin bereits zum vierten Mal zur Hauptstadt für die deutschen Spieleentwickler, namhafte Games-Experten, Publisher, Investoren sowie für bedeutende Vertreter der gesamten benachbarten Medienbranchen.

Die vom Medienboard initiierten und geförderten Deutschen Gamestage starten am Dienstag mit einem hochkarätig besetzten Podium zur aktuellen Marktsituation und zu den Strategien der Medienkonzerne sowie mit der G.A.M.E. Venture Capital Lounge, die Unternehmer mit Investoren zusammenbringt. Am Mittwoch und Donnerstag stehen diverse offene Branchenforen zu marktbezogenen, medienpolitischen und rechtlichen Themen wie Jugendmedienschutz, Zusammenspiel von Film und Games u.ä. auf dem Programm. Außerdem finden rund 50 Fachveranstaltungen im Rahmen der Spieleentwicklerkonferenz Quo Vadis statt, die traditionell das Herzstück der dreitägigen Veranstaltung bildet. Die Verleihungsgala des Deutschen Computerspielpreises bildet am Donnerstagabend den Höhepunkt und Abschluss der Gamestage. Sie findet auf Einladung im architektonisch beeindruckenden Kuppelsaal des bcc statt.

Informationen zu Programm und Teilnahme unter www.deutsche-gamestage.de.

Konferenz „The Pirate Bay – Will Intellectual Property Law Exist In 10 Years?“

Montag, 30. November 2009

Vom 25.-27.11. hat wie ja bereits angekündigt eine von der Juridiska Föreningen der Universität Stockholm ausgerichtete Konferenz zum IP Recht stattgefunden (tatsächlich beschränkte sich die Konferenz dann aber auf Copyright). Sowohl Lehrpersonal der Universität Stockholm als auch Vertreter aus der Anwaltschaft haben mit ihren Vorträgen eine lebhafte Diskussion unter den Teilnehmern angeregt.

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IP|Event: The Pirate Bay – Will Intellectual Property Law Exist in Ten Years?

Donnerstag, 5. November 2009

Hier noch der Hinweis auf eine weitere Konferenz vom 25.-27.11, die höchst spannend werden dürfte. Es werden hochkarätige Teilnehmer aus ganz Nordeuropa erwartet, unter anderem referiert auch Susanna Wolk, die den Lesern dieses Blogs schon ein Begriff sein dürfte, aber auch andere geschätzte Juristen wie z.B. Prof. Jan Rosén, der ja auch beim MPI aktiv ist. Wer kommt, melde sich, ich werde auch dort sein.

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IP|Event: Forum IT-Recht

Donnerstag, 5. November 2009

Hier ein kurzer Hinweis auf die zwei Termine für das Forum IT Recht Hannover, am 9.11. sowie 23.11. mit den Themen Zugangssperren im Internet sowie Rechtliche Probleme von (Spiele) Software. Der Eintritt ist frei, es dürften sicherlich interessante Veranstaltungen werden.

Hier der Link.

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IP|Event: Aktuelle Herausforderungen bei der Pirateriebekämpfung

Freitag, 26. Juni 2009

Mit einer hochkarätig besetzten Informations- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Filmfestes München am 1. Juli widmet sich die Produzentenallianz in Zusammenarbeit mit dem Cluster Audiovisuelle Medien der Internet-Piraterie, dem Phänomen massenhaften Raubkopierens aktueller Filme im Internet und den Möglichkeiten und Grenzen einer wirksamen Reaktion darauf. Pirate Bay, Hadopi etc. werden Thema sein.  Mehr Informationen hier.

(cen)

IP|Event: Filesharing – von Piraten, Piratenjägern, Eltern und Ihrem Nachbarn

Montag, 15. Juni 2009

Die TU Dresden veranstaltet am 19.6.2009 das oben genannte Event. Anlass ist die “Lange Nacht der Wissenschaften”.

Zitat:

Wann ist das Herunterladen von Musik, Filmen und Software aus dem Internet illegal? Welche zivilrechtlichen und strafrechtlichen Folgen drohen? Können und dürfen die Nutzer von Tauschbörsen überhaupt ermittelt werden? Und wann haften Eltern für die Downloads ihrer Kinder oder für den Missbrauch des W-LAN-Anschlusses? Diese und andere Fragen zum Filesharing sollen aus urheberrechtlicher Sicht beleuchtet werden.

Weiterführende Informationen hier.

(cen)