Archiv für die Kategorie 'Kulturnachrichten'

Orientierungshilfe für Kreative

Donnerstag, 12. September 2013

Eben noch auf den freundlichen Hinweis des Titelschutz-Anzeigers auf mein Buch gestoßen – das teile ich natürlich gern.

“Die Hamburg Kreativ Gesellschaft mbH hat zu diesem Thema einen Ratgeber herausgegeben, der auch für Nicht-Juristen einen verständlichen Überblick über die verschiedenen gesetzlichen Regelungen zum Schutz geistigen Eigentums bietet und ein praxisorientierter Ratgeber für typische Situationen und Fragen der Kreativwirtschaft ist.”

Mehr hier.

Empfehlung: TPB AFK

Mittwoch, 13. Februar 2013

Wie man zur Filesharing-Debatte auch steht – die Pirate Bay ist ein Riesenprojekt, ein Gamechanger in der Geschichte des Internets gewesen. Dieser Film zeigt einen nuancierten, auch kritischen Blick auf die Betreiber der Börse und portraitiert die Prozesse, die schließlich zu ihrer Verurteilung führen. Sehenswert.

Notizen von den Deutschen Gamestagen

Donnerstag, 29. April 2010

Auch ich war neugierig auf die hier angekündigten Gamestage und habe die Konferenz gestern besucht. Das bcc war eine wunderbare location, das Publikum bunt gemischt von anzugtragenden Anwälten bis Turnschuh-Nachwuchsgamedesignern, die Atmosphäre sehr freundlich.

Die Veranstaltung zum Thema “Medienförderung” war interessant und brachte einige Neuigkeiten und Erkenntnisse mit sich. Etwa, dass Bayern nun auch mit einer Computerspielförderung nachgezogen hat- immerhin mit einem Budget in Höhe von 900.000 Euro -, dass es sich die Bayerische Landesregierung, die sich nicht unbedingt durch Branchenfreundlichkeit ausgezeichnet hat, aber auch hier nicht nehmen ließ, einige Pferdefüße einzubauen. Die geförderten Spiele müssen etwa “kulturell wertvoll” sein, was immer das auch heißen mag. Völlig zurecht wurde letztlich kritisiert, dass die gegenwärtige Situation – ein föderales Fördervolumen von vielleicht gerade einmal 2 Mio. Euro jährlich, verbunden mit den Erwartungen, die der Medienförderung so zueigen sind sowie der ungeheuer kontraproduktiven Jugendschutzdebatte nicht dazu angetan sein dürfte, einen Wachstumsmarkt, der immerhin noch zweistellige Prozentzahlen im Wachstum vorzeigen kann und hochgradig mobil ist, langfristig an Deutschland zu binden. Ganz zu schweigen davon, dass es möglich wäre, zu  Ländern wie die USA oder Kanada aufzuschließen. Im Gegenteil: Deutschland ist mittlerweile in diesem Sektor so abgeschlagen, dass noch nicht einmal die zur Verfügung stehenden Budgets (etwa seitens des MDM) abgerufen werden können. Immer klarer wird, dass eine der interessantesten IP-Branchen der Zukunft seit vielen Jahren schon zu stiefmütterlich behandelt wurde. Ob eine auf dem Podium diskutierte Bundesförderung jetzt die richtige Antwort auf diese Problematik ist, dürfte fraglich sein. Wichtig wäre vielmehr ein grundsätzliches Umdenken in der Politik, die sich ein müdes Lächeln noch immer nicht verkneifen kann, wenn es um den Bereich Computerspiele geht. Die seit Jahren exisitierende Jugendschutz-Debatte (auch in diesem Blog schon geführt)  ist natürlich auch nicht dazu angetan, der Branche ein besseres Standing in Deutschland zu ermöglichen.

Dass im Gegenteil mittlerweile das Games-Produzieren finanziell potente Produzenten und Publisher erfordert, machte die zweite, von Taylor Wessing betrittene Podiumsdiskussion deutlich: “International Roll-Out” war das Thema. Die Runde befasste sich gut 90 Minuten mit Fragen wie Geoblocking, Publisher-Suche und Lokalisierungen, wobei ein Schwerpunkt auf den so genannten F2P-Spielen lag. Schade in diesem Zusammenhand, dass die Runde nicht weiter auf das Modell der internationalen Schiedsgerichtsverfahren eingegangen ist, was sicher hätte spannend werden können.

Interview zum Lizenzwechsel bei Wikimedia

Mittwoch, 1. Juli 2009

Gerne möchten wir unsere Leser auf ein heute bei Telemedicus veröffentlichtes Interview hinweisen. Unser geschätzter Kollege und Mitbegründer von IP|Notiz, Christoph Endell, wird darin zu der Frage interviewt, ob der bei Wikimedia vollzogenene Lizenzwechsel sinnvoll ist und was dieser Lizenzwechsel für die Autoren und Nutzer von Wikipedia bedeutet.

Das Interview finden Sie hier.

(sjm)

Herbst klebt “meere”

Donnerstag, 12. Februar 2009

Alban N. Herbst verwandelt die Niederlage vor Gericht in ein besonderes Präsent für Bibliophile. Derzeit sitzt der Autor im “mare”-Verlag und zensiert eigenhändig seine Bücher. Mit Klebe und Papier. Für eine Pappschuber-Ausgabe des Werke, die wohl schnell ihre Käufer finden dürfte.

Fotos gibt es hier zu sehen.

(cen)

Junge Talente im Netz

Mittwoch, 11. Februar 2009

Wie unsere treuen Leser wissen, verfolgen wir mit Spannung das Projekt “ZDF Mediathek”. Ein neues Highlight dürften die Kurzfilme junger Filmemacher sein, die dort (und auch aktuell auf der Berlinale) zu sehen sind. Schauen Sie gern mal rein, das ist junges Potential im Internet. Da hat man das Gefühl, die Gebühren wurden sinnvoll ausgegeben.

(cen)

Hier auch ein Artikel aus der taz zum Thema.

Berlinale kurz verlinkt

Mittwoch, 21. Januar 2009

Wer sich für die Berlinale interessiert, die ja Anfang Februar beginnt, der sei an die überaus lohnende Berichterstattung der Kollegen von e-politik.de verwiesen, die das wirklich ausführlich und gut machen.

Hier geht es dorthin.

(cen)

edit: obwohl der Kartenverkauf erst am 2.2.09 startet, können Karten für die Reihe “Kulinarisches Kino” übrigens schon erworben werden. Weiteres hier.

“Ruhm” von Daniel Kehlmann

Dienstag, 6. Januar 2009

In der aktuellen Ausgabe des Spiegels wird bereits das neue Werk von Erfolgsautor Daniel Kehlmann (Die Vermessung der Welt) besprochen. Laut der aktuellen FAS ist dies ein ungeheurer Vorgang, da jede Redaktion ein Erklärung unterschreiben musste, erst in der kommenden Woche Rezensionen abzudrucken – bei einer Vertragsstrafe in Höhe von EUR 250.000.

Ob der Spiegel hier einen Sonderdeal hat oder auf Konfrontationskurs geht wissen wir natürlich (noch) nicht – spannend ist die Sache aber allemal.

Übrigens: Kehlmann wird das Buch am 19.1. im Berliner Ensemble vorstellen.

(cen)