In der NY Times erschien heute ein Artikel über Trent Reznor, der die Band Nine Inch Nails leitet/darstellt. Es ist im Grunde ein Bericht über dessen Aktivitäten im Netz, also das freie Zurverfügungstellen von Alben, von Material, von selbstproduzierten Filmen etc.
Ein sehr positiver Artikel über einen Künstler, der an der Frontlinie der Netzentwicklung steht, der die Dinge umsetzt, die Piracy- und Netz-Philosophen (wie Cory Doctorow u.a. bei uns) schon lange fordern: Tauch ein in die neue Welt oder geh früher oder später unter.
Gewisse Ausschnitte haben nun ihren Weg in die Blogs gefunden, hier (pars pro toto) bei netzwertig.com, letztlich mit der Aussage unterlegt, andere Kreative sollten sich doch ein Beispiel an Trent Reznor nehmen.
Hier das Fazit von netzwertig.com:
Reznors Erkenntnis erinnert ein wenig an Kellys 1000-Fans-Prinzip. Ist die Masse an Leuten, die dein Produkt/Angebot/Brand kennen, erstmal groß genug, ist auch die Teilmenge der Zahlungswilligen größer, als es sie mit der althergebrachten herkömmlichen Distribution wahrscheinlich jemals gewesen wäre. Internet macht’s möglich.
Was dabei aber gern überlesen wird, ist folgende Aussage Reznors:
“It’s all out there,” he added. “I don’t agree that it should be free, but it is free, and you can either accept it or you can put your head in the sand.”
Ich möchte dabei die Aufmerksamkeit des geneigten Lesers auf “I don´t agree it should be free” lenken. Reznor führt das (weiterlesen …)