Archiv für die Kategorie 'Open Source'

Call for Presentations für die CopyCamp Conference

Donnerstag, 21. Juli 2016

For the last 5 years, CopyCamp has been a place of a balanced and multi-sided debate about copyright. We have provided a forum for a remarkable number of representatives of cultural institutions and the media, creative sectors, academic, legal, political and non-governmental circles. From Warsaw, we are reaching out towards renowned speakers from the CEE region including the Visegrad Group countries, former USSR members, but also from the “old EU” and the US.

This year we aim at building upon this extraordinary background and facilitate a dialogue particularly focused on the Future of Copyright in Europe. We want to gather the widest possible group of people involved in the discussion about the impact of copyright on social life, education, economy and politics who wish to present their opinions to the international audience. As always, we will be pleased to host all interested parties in the neutral and friendly space, and encourage participants to share thoughts and exchange ideas.

CopyCamp Conference is part of the Future of the Copyright project conducted by the Modern Poland Foundation.

Strategic Partners of the conference are International Visegrad Fund, Google and ZIPSEE Cyfrowa Polska.

CopyCamp is part of the Future of Copyright project conducted by the Modern Poland Foundation.

Open Call for Presentations

The Modern Poland Foundation launched an Open Call for presentations proposals will be collected by July 31, 2016 under the following link: http://copycamp.pl/en/contact/register-speaker/.

Thematic Tracks:

  • Copyright and Art

Using existing works of art in one’s own creative work. How to recognize parody? How to quote without risking copyright infringement? Copyright in design, audio-visual works, applied arts. What is the future for people working with ideas? What is their level of awareness in terms of copyright?

  • Remuneration Models

How to pay for access and use of cultural goods (listening, watching, copying, etc.) without supporting information monopolies? How should authors be paid for their creative work? Who should pay authors and on what basis? What are the sources of remuneration? What are current remuneration systems? Which systems could be effective in the Internet?

  • Copyright, Education and Science

Copyright in schools and the Academia. Question of open educational resources. What are educational exceptions? Open access in libraries and cultural institutions (GLAM). How to open scientific publications as compared to opening research data? Open mandates and their practical implementation.

  • Technology, Innovation and Copyright

What is the influence of copyright and patents on development of the innovative and creative society? What is the role of technology in cultural goods distribution? Is coopetition the future of markets?

  • Copyright and Human Rights

How copyright and creativity affects human rights: from privacy protection and freedom of expression to free access to information and the right to cultural goods. Could human rights determine the shape of the copyright system?

  • Copyright Enforcement

Between the letter and the spirit of the law. Court interpretations of copyright infringement verdicts. How to execute copyright? How well are small businesses acquainted with copyright and how does it affect their activities? What is copyright trolling? How to include in enforcement our internal morality and written codes of ethics?

  • Copyright Debate

How to speak about copyright? Language and communication within the copyright debate. The social awareness and myths related with copyright.

  • Copyright Lawmaking

Copyright reform in Europe and all over the world. Who and how affects the letter of copyright on the national, European and international (WIPO) level? What differentiates the European reform from other reforms? What are the trends in copyright in post-soviet countries? What changes are implemented in Asia, South America, Africa or Australia?

* A special V4 track will give opportunity to share experiences, build up cooperation and create common ground for Visegrad Group countries in the context of the UE legislation.

Please see more updates at:

http://copycamp.pl/en/

https://www.facebook.com/events/743737489100760/

Contact: magda.strzelczak@nowoczesnapolska.org.pl

 

Creative Commons auf der RE:Publica

Donnerstag, 3. Mai 2012

Man hätte es leicht übersehen können und auf den Kanälen des CC-Blogs sowie Twitter wurde nichts davon geäußert. Dennoch gibt es ein Creative Commons event auf der Re:Publica. Die Europäischen Leads treffen sich zu einem Austausch, der Workshop ist aber offen und auch „normale“ Besucher der Re:Publica können teilnehmen.

Das Meeting findet heute auf der Workshop-Ebene um 16.30 statt.

 

 

Creative Commons-Lizenz hat vor LG Berlin Bestand

Freitag, 16. September 2011

Besser spät als nie möchten wir auf die Entscheidung des LG Berlin v. 08.10.2010 hinweisen. Hier hatte eine Fotografin wegen der Verwendung eines Fotos, das sie unter der Creative Commons-Lizenz „Attribution – ShareAlike 3.0 Unported veröffentlicht hatte, geklagt, das dies ohne den Lizenztext oder eine Internetadresse dafür anzugeben geschehen war.  Auch die Urheberin war nicht genannt worden.Vor dem LG Berlin hat sie Recht bekommen und einen Unterlassungsanspruch durchsetzen können. Die Entscheidung zeigt einmal mehr, dass CC-Lizenzen in Deutschland gerichtsfest sind und daher ihre Wirkung auch in Zukunft nicht verfehlen werden.

Der Beschluss kann hier direkt eingesehen werden.

(via)

Einige Definitionen

Freitag, 9. Oktober 2009

Liebe Leser,

ich benötige demnächst einige Kurzdefinitionen zu den Theman Open Source, File Sharing und DRM, die ich hier zur Debatte stellen möchte. Für Kommentare bin ich dankbar. (mehr …)

IP|Expertennotizen: Creative Commons – iCommons und die Allmendeproblematiken

Montag, 5. Oktober 2009

von Ellen Euler, LL.M. und Prof. Thomas Dreier

Die Expertennotizen von IP|Notiz sollen ein Forum für Professionals im so genannten „Grünen Bereich” und daran angeschlossenen Rechtsgebieten bilden. Unser Ziel ist es, damit den öffentlichen Austausch in unseren Rechtsgebieten auch im Medium Internet zu fördern. Die mit einer Veröffentlichung im Internet einhergehende Transparenz des wissenschaftlichen Diskurses für die Öffentlichkeit ist uns dabei ein wichtiges Anliegen.


Einleitung

In einem Buch über Creative Commons und iCommons erübrigen sich lange Ausführungen über das Projekt selbst. Es wäre äußerst ermüdend für den Leser, wenn er in jedem Buchbeitrag zunächst mit einer begrifflichen Erläuterung konfrontiert würde. Umfangreiche Informationen zu der Idee und der hinter Creative Commons stehenden Philosophie (Erhalt des Internet als Medium für den freien Austausch von Inhalten) sowie zur praktischen Durchsetzung (Bereitstellung von modularen Lizenzverträgen) und zum Ablauf von iCommons (weltweite Anpassung der Lizenzverträge an nationale Rechtsordnungen), findet der Leser auf der Seite der Organisation selbst: www.creativecommons.org.

Eine unnötige Wiederholung von allseits Bekanntem soll vermieden werden. Daher werden auch die spezifischen Besonderheiten bei der Anpassung der Creative Commons Lizenzen an deutsches Recht (so ist ein vollständiger Verzicht auf das Urheberrecht in Deutschland, anders als in den USA nicht möglich, ebenso wenig wie ein vollständiger Haftungsausschluss) (1) nicht detailliert behandelt werden. Diese sind vergleichbar, wenn nicht identisch, mit denen anderer europäischer Staaten, hängen sie doch mit den Vorgaben aus Brüssel, wie zum Beispiel der Verbraucherschutzrichtlinie, (2) und der kontinentaleuropäischen droit d’auteur Maxime zusammen.

Ziel ist vielmehr, den Fokus auf bisher wenig beachtete und beleuchtete Aspekte in der Diskussion um Risiken und Chancen von Creative Commons zu richten. Den äußeren konzeptuellen Rahmen soll dabei die Commonsforschung liefern. Wenn Probleme nicht in einen Rahmen eingebettet werden, werden innere Zusammenhänge verschleiert, was die Analyse erschwert. Der populärwissenschaftliche Begriff der Commons ist alles andere als klar definiert. Im Gegenteil handelt es sich dabei um ein äußerst diffuses Gebilde, zu dessen Erforschung sich eine eigene Wissenschaft herausgebildet hat. Im folgenden soll in einem Dreischritt zunächst die Definitionsproblematik von Commons dargestellt werden, dann sollen die verschiedenen Aspekte der Commons aufgezeigt werden und eine Zuordnung von Creative Commons vorgenommen werden, zuletzt soll in einem dritten Schritt erörtert (mehr …)

Was ist eigentlich CC+?

Freitag, 2. Oktober 2009

Creative Commons bietet, wie unsere geneigte Leserschaft sicher weiß, verschiede open-content Lizenzen an, durch die ein Lizenzgeber den Früchten seiner kreativen Arbeit einen gewissen limitierten Schutz („some rights reserved“) garantiert. Allerings ist längst nicht jedem klar, welche Lizenzen dem Werkschaffenden im Einzelnen zur Verfügung stehen. Die verschiedenen Abkürzungen, wie etwa BY, SA oder NC und ähnliche sorgen anfänglich gern für Verwirrung. Eines der wohl eher exotischen Kürzel ist CC+ bzw. CCplus, weshalb wir es hier kurz erklären möchten. Denn es lohnt sich durchaus, sich darüber einmal schlau zu machen.

CC+ kam erst recht spät auf den Markt, nämlich im Dezember 2007. Es ist als eine Ergänzung zu der NC-Option, also der „nicht-kommerziellen“ Lizenzoption gedacht.Das war insofern richtig, als die NC-Option ein regelrechter Hit bei der Lizenzierung ist. Nach letzten Erkenntnissen werden etwa zwei Drittel der CC-Lizenzen mit dem NC-Tag versehen. Es ist natürlich auch eine der innovativeren Techniken von CC, die von der reinen Lehre des Open Source abweicht und neue Pfade abseits von Open oder Closed Source erkundet – eben „some rights reserved“ – die insbesondere für Kreative interessant sind, die noch Interesse an einer kommerziellen Verwertung ihres Werkes haben (hier die bekannte Kritik Möllers an der NC-Option). (mehr …)

NC – Zusammenfassung der Creative Commons Studie

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Eine der schwierigen Fragen, die sich im Rahmend der CC-Lizenz stellen, ist jene, was unter dem Begriff „Non Commercial“ zu verstehen ist. CC selbst hat hierzu bisher nie Stellung bezogen, mit dem Argument, man wolle, dass eine Definition aus den Communities heraus entstehen soll. Das hat bisher allerdings nur eher schlecht als recht geklappt. Viele Blogger etwa bewegen sich auf dünnem Eis, wenn sie NC-lizenzierte Werke nutzen, obwohl Werbung auf ihrem Blog zu sehen ist. Creative Commons ist daher nun endlich in dieser Frage aktiv geworden und hat eine große Umfrage zu diesem Thema gestartet, die hier herunter zu laden ist. Die wichtigsten Erkenntnisse, die dabei gewonnen wurden hier in gebotener Kürze:

  • Die bisherige Formulierung der NC-Lizenz, die darauf abstellt, dass die Nutzung nicht primär kommerziellen Zwecken dienen soll, findet in der CC-Community grundsätzlich Zuspruch.
  • Auch lässt sich erkennen, dass eine etwaige Aufsplittung in mehrere NC-Lizenzen grundsätzlich zu keiner größeren Zufriedenheit in der Community führen dürfte: auf das bisherige vage Konzept können sich zwar alle irgendwie einigen, bei genaueren Fragen gehen die Meinungen allerdings schnell auseinander. Daher scheint es angezeigt, bei der bisherigen Formulierung zu bleiben.
  • Über 75% der Befragten sagten aus, dass die Nutzung des Werkes im Zusammenhang mit Online-Werbung definitiv als kommerzielle Nutzung zu bewerten sei. 60% würden dies auch noch so sehen, wenn hierdurch lediglich die eigenen Kosten gedeckt werden sollen. Das dürfte insbesondere für Blogger interessant – und problematisch sein. Ein Blog, das NC-lizenzierte Musik zum Download anbietet, darf etwa keine Werbung auf seiner Seite darstellen.
  • Ebenfalls ca. 60% der Befragten zählten auch die Nutzung durch eine Non-Profit-Organisation zum (mehr …)

Cour d’Appel de Paris bestätigt Gültigkeit der GPL – und nicht nur das

Freitag, 25. September 2009

Wie nun bekannt wurde, hat ein französischer Court d’Appel ein Urteil im Zusammenhang mit der GNU Public License, kurz GPL, gefällt. In dem Urteil ging es um einen Bildungsträger, Association pour la formation professionnelle des adultes (AFPA), der durch die Firma Edu4 mit einem neuen Computersystem ausgestattet wurde. Hier war auch die unter GPL lizenzierte Software VNC enthalten.

EDU4 hatte allerdings zum einen die Urheberrechts- und Lizenzverweise in der Software entfernt, zum anderen sich geweigert, AFPA den Source Code der konkreten Version von VNC auszuhändigen.  Beides stellt eindeutige Lizenzverstöße gegen die GPL dar. Die folgende Klage traf EDU4 nicht unvorbereitet, hatte es doch vorher Mediationsversuche seitens der Free Software Foundation France (FSF France) gegeben. Edu4 war also über die Eigenheiten der GPL von berufener Stelle informiert worden.

Das französische Gericht hat nun im darauf folgenden Verfahren auch festgestellt, dass die GPL in Frankreich Rechtsgültigkeit hat – woran im Grunde wenig Zweifel bestanden. Das besondere an diesem Verfahren dürfte sein, dass hier nicht der Urheber der VNC-Software geklagt hatte, sondern vielmehr die AFPA, also ein potentieller Lizenznehmer, eine eher überraschende Konstellation. Dies ist in Frankreich wohl dadurch möglich, dass der AFPA gewisse Rechte durch die GPL eingeräumt werden, wodurch sie einen Anspruch auf Einhaltung der Lizenzbedingungen gegenüber EDU4 fordern konnte.

Hier können Sie das Urteil im Original herunterladen.

(cen)

IP|Rezension: Lindberg, Van, Intellectual Property and Open Source

Donnerstag, 10. September 2009

9780596517960_catDas Buch Intellectual Property and Open Source von Van Lindberg trägt den Untertitel A Practical Guide to Protecting Code. Und tatsächlich, das Buch ist ein wirklicher Praxisratgeber. Dies ist auch der Tatsache geschuldet, dass Lindberg sein Werk im O´Reilly-Verlag veröffentlicht hat, der primär durch Werke zu IT und Progammiersprachen in Erscheinung getreten ist.

Der Autor hat das Buch wunderbar leserfreundlich gegliedert. Ein einführender Teil beschäftigt sich mit den rechtlichen Grundlagen, die ein Informatiker oder Ingenieur kennen sollte, bevor er sich mit vertraglichen Fragen des Geistigen Eigentums auseinandersetzt. Im Einzelnen geht er auf wirtschaftliche Fragen, Patentrecht, Urheberrecht, Markenrecht sowie Vertragsrecht ein. Der zweite Teil beginnt – nomen est omen – mit den Worten „So I have an idea…“. Hier beschäftigt sich Lindberg mit den Fragen, was bei der Lizenzierung beachtet werden sollte. Die Namen der Kapitel, wie etwa „Accepting Patches and Contributions,“ oder „Reverse Engeneering“ zeigen bereits deutlich, dass er tatsächlich auf viele Praxisaspekte eingeht, die einem Lizenznehmer klar sein sollten, wenn er sich in das Feld der offenen Lizenzierung begibt. (mehr …)

Interview zum Lizenzwechsel bei Wikimedia

Mittwoch, 1. Juli 2009

Gerne möchten wir unsere Leser auf ein heute bei Telemedicus veröffentlichtes Interview hinweisen. Unser geschätzter Kollege und Mitbegründer von IP|Notiz, Christoph Endell, wird darin zu der Frage interviewt, ob der bei Wikimedia vollzogenene Lizenzwechsel sinnvoll ist und was dieser Lizenzwechsel für die Autoren und Nutzer von Wikipedia bedeutet.

Das Interview finden Sie hier.

(sjm)