IP|Rezension: Beck´scher Referendarführer 09/10

Gestern ist der aktuelle Referendarführer vom C.H. Beck Verlag bei uns eingetroffen. Das Heft ist wie immer sehr schön und hochwertig aufgemacht. Wir freuen uns, dass diese Publikation nicht im Rahmen der Pressekrise eingespart wurde. Das ist deshalb besonders schön, da der Referendarführer im Segment der umsonst-Publikationen stets eine Sonderstellung einnimmt. Die Beiträge sind von hoher Qualität, die Vorstellung der Kanzleien liest sich wie ein Who is Who des deutschen Marktes.

Was hat sich seit unserer Rezension im letzten Jahr verändert?

Unsere Kritik, die Beiträge seien zwar gut besetzt, aber nicht wirklich spannend, müssen wir dieses Jahr keinesfalls noch einmal äußern. Herausgeber Dr. Klaus Winkler hat es geschafft, anregende Themen ins Heft zu nehmen: „Der Verbandsjurist. Das (fast) unbekannte Wesen“ zum Beispiel (in der Tat) oder auch „Compliance in der Rechtsberatung. Nur eine Modeerscheinung?“ waren Texte, die wir noch heute bei einem Kaffee gelesen haben. Die Vorstellungsrunde der Kanzleien folgt dem bekannten Schema: man erhält viele interessante Informationen, leider sind recht wenige Firmen dabei, fast ausschließlich Kanzleien. Den Abschluss macht ein gewinnbringendes Verzeichnis, in dem alles Mögliche zu erfahren ist: Ein Überblick über LL.M.-Stationen, Adressen von Gerichten, Stiftungen, Seminaranbietern und so weiter.

Insgesamt ist das aktuelle Heft eine Bestellung wert – es ist schließlich auch noch umsonst.

(cen)

 
Post2PDF

Kommentar abgeben: