IP|Rezension:Matthias Kilian, Das anwaltliche Mandat

Matthias Kilian führt in diesem Buch in die Bearbeitung des anwaltlichen Mandats ein. Es handelt sich bei dem DIN A4 großen Skript um ein wirklich interessantes Vorhaben: eine Orientierung für den Referendar in der Anwaltsstation. Schritt für Schritt wird dabei die Bearbeitung eines Mandats von der Annahme (z.B. „Erscheinungsbild der Kanzlei“, „Kein Zwang zur Annahme des Mandats“) bis zur Abwicklung (etwa „Archivierungspflichten“) aufgezeigt. Die Ausführlichkeit der Darstellung einzelner Schritte ist ebenso hilfreich wie auch jene der Quellenangaben. Mit diesem Buch dürften jedem Referendar peinliche Fehler erspart bleiben. Es kann durchaus eine deutliche nervliche Entlastung darstellen, wenn Referendare nun nach Beendigung Ihres Auftrags noch einmal nachschlagen können, ob sie auch an alle wesentlichen Arbeitsschritte gedacht haben. Denn ganz so einfach ist das Anwaltshandwerk nicht, die Lehrzeit allerdings knapp bemessen. Fehler sollten möglichst schon von Beginn an nicht passieren, schließlich geht es für den Mandanten um viel. Da kann dieses Buch durchaus Hilfestellung leisten.

Als Lehrwerk und auch als (heimliche) Nachschlagehilfe während der Arbeit wird sich „Das anwaltliche Mandat“ sicherlich seinen Platz im Referendarsregal erobern.

Matthias Kilian, Das anwaltliche Mandat, Verlag C.H. Beck, 1. Auflage 2007, 223 Seiten, € 24,95, ISBN 978-3406557385

 
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