Kommentar zur Nationalbibliotheks-VO

Unfassbar, was der Gesetzgeber sich manchmal so ausdenkt. Deutsche Websitebetreiber müssen nun die Inhalte Ihrer Seite regelmäßig an die deutsche Nationalbibliothek abliefern – strafbewehrt.

Ausführlicher dazu Spiegel Online.

Unser Leser Thomas Albrecht hat sich bereits Gedanken gemacht, wie so etwas optimalerweise aussehen könnte:

Sehr geehrte Damen und Herren,
leider verweigert mein Provider zurzeit noch das Versenden von Dateianhängen, deren Größe 1 GB übersteigt. Da mir das Aufsplitten in kleine Einzel-Mails unpraktikabel erscheint, stelle ich Ihnen fristwahrend den Inhalt meiner Seiten vorab in gedruckter Form zur Verfügung. Die textuellen Inhalte befinden sich in den Kartons A bis M. Audiodateien habe ich Ihnen auf meine noch vorhandenen Magnetbänder überspielt. Diese befinden sich in den Kartons N bis W; Videokassetten finden Sie in den  Kartons X bis Z.

Um auch den  Aufwand für Sie so gering für möglich zu  halten, habe ich meine Update-Frequenz bereits auf 1x pro Woche reduziert.

(cen)

 
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Ein Kommentar zu “Kommentar zur Nationalbibliotheks-VO”

  1. Sebastian Welsch
    27. Oktober 2008 20:49
    1

    Auch schon bekannt in aller Munde als die „Dummverordnung“.

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