Moot Court – man kann eben nicht immer gewinnen….

Mein Kollege Endell und ich nahmen während der letzten 10 Tage an einem Moot Court teil. Dabei handelte es sich um einen Probelauf des Moot Courts für Europäische Patentrichter, der im Rahmen eines Symposiums im September in Bordeaux stattfinden wird.

Während man sich in der Praxis allenfalls als Gegner gegenübersteht, waren wir erfreulicherweise beide im selben Team und vertraten gemeinsam mit vier weiteren Kollegen aus dem In- und Ausland die Beklagtenseite im Rahmen eines Patentrechtsverletzungsstreits.

Gestern wurde der Fall schließlich in den Räumen des OLG Dresden mündlich verhandelt. Mit (technischen) Details möchten wir unsere Leser an dieser Stelle verschonen. Nur so viel: man kann eben nicht immer gewinnen….

(sjm)

 
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3 Kommentare zu “Moot Court – man kann eben nicht immer gewinnen….”

  1. cen
    31. Mai 2008 15:20
    1

    …aber immerhin teilweise…

  2. Nikolas
    3. Juni 2008 11:03
    2

    Trotzdem hätte der „Teilsieg“ in der Praxis das wirtschaftliche Ende der Mandantin bedeutet ;)

  3. SJM
    3. Juni 2008 14:09
    3

    Das stimmt – vielleicht könnten sich die Richter Tobi oder Rudi mal zu diesem Ergebnis äußern… (-;

    Der Urteilstenor hätte zwischen den zwei Varianten unterscheiden und beide mit einbeziehen müssen. Auch das Gericht war schließlich der Auffassung, dass die Formulierung „nach oben und innen“ aus dem Wortlaut heraus nicht eindeutig bestimmt werden könne. Ich habe nicht recherchiert, aber möglicherweise ist der Tenor für eine Vollstreckung durch den Gerichtsvollzieher zu unbestimmt…

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