Neue Kritik am E-Perso

Vor einiger Zeit bereits wurde an dieser Stelle über die geplante Einführung des E-Persos berichtet. Nun scheint sich zu bewahrheiten, was Kritiker befürchtet haben. Der Chaos Computer Club hat in Präsentationen gezeigt, dass der E-Perso insbesondere im Online-Einsatz erhebliche Sicherheitsmängel aufweist. So sollen über das an die Kunden zunächst kostenlos abzugebende Lesegerät für den Einsatz am heimischen Computer Angriffe von außen möglich sein. Im Anschluss soll der E-Perso dann von Unbefugten „ferngesteuert“ missbraucht werden können. Von Seiten des BSI kam der Hinweis, dass solche Missbrauchsszenarien insbesondere denkbar seien, wenn der Inhaber den E-Perso länger als nötig auf dem Lesegerät liegen lässt. Innenminister de Maizière sieht offensichtlich trotz Mängel keinen Handlungsbedarf. Bürger mit dem neuen E-Perso sollten daraus die Lehre ziehen, mit entsprechender Vorsicht zu agieren. Wir werden interessiert verfolgen und darauf hinweisen, sollten sich weitere Sicherheitslücken auftun.

(flo)



 
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Ein Kommentar zu “Neue Kritik am E-Perso”

  1. kart
    27. September 2010 16:19
    1

    Ich finde das unverantwortlich. Und man fragt sich auch, wie die Bundesregierung darauf kommt, ein System einzuführen, das nicht 100%ig sicher ist. Dass das bei IT-Systemen im Grunde nie der Fall ist, lässt eigentlich nur einen Schluss zu…

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