Notizen von der Leipziger Buchmesse

Wir waren am Freitag auf der Leipziger Buchmesse und können sagen: von Wirtschaftskrise keine Spur. Es war doch ziemlich voll und die Stände gut belagert (wenn auch nicht vergleichbar mit der Frankfurter Buchmesse, hört man). Auch die paar Verlagsleute, die wir gesprochen haben, äußerten sich zufrieden.

Ebenfalls interessant: der ebook-Hype, der in den Medien derzeit verbreitet wird, dürfte sich doch als etwas verfrüht erweisen. Auf der Messe war zwar der Sony Reader schon zu sehen, dieser hat allerdings keinen besonderen Eindruck hinterlassen. Die Technik wirkt noch immer unausgereift – nicht sexy. Zugleich war auch nur an zwei, drei Ständen irgendeine ebook-Thematik zu sehen, ähnlich äußerten sich auch Verlagsleute und Buchhändler. Unserer Einschätzung nach wird es noch mindestens bis nächstes Jahr dauern, bis das Thema wirklich massenkompatibel wird.

(cen)

 
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