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Revolution or Reform

Mittwoch, 22. Oktober 2008 08:25

Gestern war bereits das erste Event in Stockholm. Teilnehmer der schwedischen Piratenpartei, von der Pirate Bay, dem schwedischen Palament und der Gründer von Magnatune u.a. haben darüber diskutiert, ob eine Reform des Urheberrechts denkbar sei oder nicht.

Viele interessante Punkte kamen zur Sprache, u.a. sagte der Betreiber von Pirate Bay, sie könnten schon längst ihren Service komplett anonymisiert haben. Da die Pirate Bay sich allerdings als Aktivisten versteht, haben sie bewusst darauf verzichtet, um nicht den Eindruck zu erwecken, sie würden sich ihrer Aktivitäten schämen. Interessant!

Für Interessierte werden wir demnächst einen link posten, wo die gesamte Übertragung der Diskussion angesehen werden kann.

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Creative Commons Nordic Conference

Montag, 20. Oktober 2008 10:58

Liebe Leser,

hier wird es in den nächsten Tagen etwas ruhiger. “Schuld” ist die Creative Commons Nordic Conference am Royal Institute of Technology Stockholm.

Als Entschädigung wird es selbstverständlich nach der Rückkehr einen Bericht geben.Tipps für gute Cafés und Kneipen werden noch gerne entgegengenommen.

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Remixing und User Generated Content in Wien

Sonntag, 19. Oktober 2008 21:52

Unsere Leser aus Österreich könnte der Vortrag obigen Titels von Volker Grassmuck interessieren, der am 21.10. im “Depot” um 19.00 Uhr stattfindet. Thema des Vortrags ist das Spannungsverhältnis zwischen dem althergebrachten Urheberrecht und den neuen Ausdrucksformen des User Generated Content, die das Internet gestattet.

Mehr Informationen finden Sie hier. 

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2. Versuch in Berlin

Freitag, 17. Oktober 2008 14:51

Wie Beck Online meldet, wird in Berlin ins Auge gefasst, einen Verbesserungsversuch im zweiten Staatsexamen einzuführen. Wir halten das für eine gute Idee, es ist letztlich niemandem damit gedient, wenn Referendare auf einem “Ausrutscher” hängenbleiben. Zumal, wenn dies im Bund uneinheitlich geregelt ist.

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En Svensk Tiger

Mittwoch, 15. Oktober 2008 13:51

Ein kurioser Rechtsstreit ist uns aus Schweden zu Ohren gekommen. Das schwedische Militär wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 700.000 Kronen verurteilt, weil es die Zeichnung “En Svensk Tiger” seit 27 Jahren als Logo für seinen Nachrichtendienst genutzt hat, ohne die Nutzungsrechte dafür eingeholt zu haben. 

Die Zeichnung des bekannten Kinderbuchillustrators Bertil Almqvist ist während des zweiten Weltkriegs als Symbol für den Widerstand gegen das Nazi-Regime bekannt geworden. Seine Popularität beruht auf der Doppeldeutigkeit des Begriffes, der zum einen “Ein schwedischer Tiger”, zum anderen aber auch “ein Schwede schweigt” bedeutet. Die schwedische Bevölkerung wurde so gemahnt, nicht mit den Deutschen zu kooperieren. 

Eine Abbildung des Tigers ist hier zu sehen. 

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IP|Rezension: Kommende Rezensionen

Dienstag, 14. Oktober 2008 14:38

In der Reihe Praxis des Gewerblichen Rechtsschutzes und Urheberrecht sind im C.H. Beck-Verlag dieses Jahr zwei interessante Bücher in frischen Auflagen erschienen: Markenrecht von Wolfgang Berlit und Urheberrecht von Paul Hertin, das auch den zweiten Korb berücksichtigt. Beide Bücher werden in Kürze hier besprochen. Neben dem “Hertin” sind auch der “Rehbinder” und der “Lettl” in Neuauflagen erschienen, um die aktuellen Neuerungen im Urheberrecht aufzunehmen. Worin sich diese drei Urheberrechts-Lehrbücher unterscheiden und welches das geeigneteste ist, um den zweiten Korb nachzuarbeiten, erfahren Sie ebenfalls demnächst in diesem Blog.

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“Schwarzsurfen” im Wlan

Dienstag, 14. Oktober 2008 08:25

Wie die taz berichtet ist in Bad Saulgau (!) ein “Schwarzsurfer” erwischt worden – mitten in der Nacht. WIE genau die Polizei herausgefunden hat, dass der junge Mann illegal mitgesurft ist, würde uns auch interessieren. Es muss sich um recht internetaffine Gesetzeshüter gehandelt haben. 

Es bleibt die Frage, wie eine Strafbarkeit begründet wird. Für uns eine gute Gelegenheit, auf diese Website aufmerksam zu machen, die sich eben diesem Thema widmet. Sie ist jüngst gegründet worden, viel ist daher noch nicht zu sehen, aber wir hoffen auf spannende Beiträge. Bis dahin können sich unsere Leser etwa hier umtun

Wir danken Reinhold Elges für den Hinweis.

(cen)

 

Zum Autentizitätsversprechen der Fotographie

Montag, 13. Oktober 2008 08:23

Heute haben wir das “Ron Sommer”-Urteil des BVerfG in der Hand gehabt (Az. 1 BvR 240/04). Eine kurze Zusammenfassung: Sommer, damals Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, ging dabei gegen eine Zeitung vor, die im Rahmen einer Karikatur ein Foto seines Gesichts dezent bearbeitet hatte. Eine etwas ungesundere Hautfarbe und leicht verzerrte Züge wurden so hinzugefügt, dass es auf dem Foto unvorteilhaft aussah, ohne dass die Veränderung ins Auge gesprungen wäre.

Das BVerfG sah darin eine “unwahre Tatsachenbehauptung”, denn: “Fotos suggerieren Authentizität.” Wer also ein Foto abdruckt (auch, wenn dies in einem satirischen Kontext geschieht) und dieses bearbeitet ist (aber nicht so, dass es vollkommen offensichtlich ist), der behauptet, dass die Person so aussehe, wie das Foto suggeriert. Es drängt sich allerdings die Frage auf, wie lange eine solche Rechtssprechung noch haltbar ist. Wann ist der Punkt erreicht, an dem Bilder durch den Konsumenten so hinterfragt werden, dass der Gedanke des BVerfG nicht mehr aufrecht zu erhalten ist? Ist das Authentizitätsversprechen der Fotographie und des Videos am Ende schon Geschichte? Sehen Sie sich | Lesen sie weiter …

 

BGH verhandelt über Keyword Advertising

Freitag, 10. Oktober 2008 14:58

Der BGH verhandelte gestern erstmals über die hoch umstrittene Frage nach der markenrechtlichen Einordnung des Keyword Advertisings. Über den Verlauf der Verhandlung wurde bei Heise-Online berichtet.

Wir werden im Laufe der nächsten Woche ausführlich auf diese Fragestellung eingehen. Dass auch wir uns mit dieser Thematik befassen, liegt natürlich auch irgendwo nahe… (-;

(sjm)

 

Gesetzestext als Exportschlager

Mittwoch, 08. Oktober 2008 14:27

Liebe Leser, ich möchte Sie kurz auf den Artikel von Christoph Endell aufmerksam machen, der heute im Handelsblatt erschienen ist. Mein Kollege beschäftigt sich dort mit dem EEG, das sich als international erfolgreicher Gesetzestext erwiesen hat. Lesen Sie mal rein.

(sjm)