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IP|Expertennotizen: Ankündigung

Montag, 08. September 2008 14:07

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir in Kürze einen weiteren spannenden Beitrag im Rahmen unserer Reihe veröffentlichen können. RA Christian Steudtner wird dabei auf das Thema „Werkvernichtung“ eingehen, das ja immer wieder heiß diskutiert wird. Der Artikel wird kommenden Montag hier veröffentlicht.

(cen)

 

Creative Commons Party in Siegen

Freitag, 05. September 2008 14:19

Aus der Pressemitteilung:

Am 5. September 2008 findet im 7inch in Siegen (Alte Poststraße 26, in der Oberstadt) die erste Creative Commons-Party statt. Der Kölner Netlabelaktivist psyCoEd wird einen electronic-livemix bieten. Die gespielte Musik kann direkt und kostenlos auf mitgebrachte USB-Sticks kopiert werden.

Eine solche Idee ist natürlich gut für die Kassen der Betreiber (die GEMA bleibt außen vor) und auch für das Führungszeugnis der Besucher (kopieren ohne Reue). Die Qualität der Musik sollte der interessierte Leser aber nicht unterschätzen, unter den CC-affinen Musikern gibt es durchaus einige Juwelen zu entdecken. Warum diese Party ausgerechnet in siegen stattfindet, ist uns unbekannt.

(cen)

 

Stellenangebot in Stanford

Freitag, 05. September 2008 07:24

Das Stanford Law School Center for Internet and Society (CIS) und das Stanford Constitutional Law Center (CLC) schreiben eine Stelle für eine so genannte Fellowship aus. Die Stelle wird das U.S. Recht auf der Schnittstelle von Verfassungsrecht und Intellectual Property behandeln. Was Sie für diese großartige Stelle mitbringen sollten, wird nachfolgend aufgelistet.

2-5 years of post-law school civil litigation experience with
substantial experience in constitutional law (preferred) and
intellectual property (required) matters;

Excellent writing and analytic skills;

Demonstrated ability to direct litigation of impact cases; and

Demonstrated ability to work in a self-directed and entrepreneurial
environment.

The position is for 12 months, with the possibility of renewal for a  | Lesen sie weiter …

 

Ernst & Young Studie: Produkt- und Markenpiraterie

Donnerstag, 04. September 2008 12:46

Bereits gestern wurden wir durch Kollegen von Ernst & Young auf die heutige Veröffentlichung einer für uns und unsere Leser interessanten Pressemitteilung hingewiesen. Den Hinweis greifen wir selbstverständlich dankend auf:

Studie: Produkt- und Markenpiraterie

Produkt- und Markenpiraterie werden zur ernsten Bedrohung / Verbraucher sind sich der Gefahren bewusst / Kauf gefälschter Produkte gilt als Kavaliersdelikt / Hersteller aller Produktgruppen betroffen / Auch Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie gerät in den Fokus der Fälscher / Unternehmen müssen Markenschutz besser in ihr Risikomanagement integrieren

Berlin, 4. September 2008. Den europäischen Konsumgüterherstellern entsteht durch Produkt- und Markenpiraterie jährlich ein Schaden von rund 35 Milliarden Euro, das entspricht etwa zwei Prozent ihres gesamten Jahresumsatzes. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young, die mit Unterstützung des Markenverbandes erstellt wurde. Darin wurden 2.500 europäische Verbraucher zu ihrer Einstellung und 27 europäische Konsumgüterhersteller zu den Risiken durch Plagiate befragt. Nach Einschätzung der befragten Unternehmen entwickelt sich die Produkt- und Markenpiraterie zu einer ernsten Bedrohung. Zwei Drittel der befragten Unternehmen sind regelmäßig von Produktfälschungen betroffen.
Zollbeamte der EU-Mitgliedstaaten haben 2007 mehr als 79 Millionen Artikel nachgeahmter und gefälschter Waren sichergestellt. Hersteller aller Produktgruppen erwarten für die kommenden Jahre eine weitere Zunahme der Bedrohung. […]

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

(sjm)

Nachtrag:

Zwischenzeitlich wurde hierzu ein Artikel auf „Spiegel Online“ veröffentlicht.

(sjm)

 

Adidas verteidigt seine Streifen

Donnerstag, 04. September 2008 09:18

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat sich Adidas mit dem Supermarktriesen Wal-Mart gütlich geeinigt. Adidas hatte Wal-Mart 2005 angegriffen, um den Vertrieb von Sportschuhen mit vier Streifen zu verhindern. Das Unternehmen sah seine Markenrechte verletzt (zum Streit ausführlicher etwa hier).

Die Einigung scheint einen Sieg für die herzogenauracher Firma darzustellen, auch wenn über Einzelheiten des Deals noch nichts nach außen drang. Adidas kündigte an, auch weiterhin scharf gegen Markenrechtsverletzungen zu reagieren. „Wir werden weiter gegen Unternehmen vorgehen, die Schuhe mit einem Streifendesign verkaufen, die unsere Markenrechte verletzen“, wird das Unternehmen in der Süddeutschen Zeitung zitiert. Darunter dürften auch Schuhe fallen, die mit zwei oder vier Streifen operieren. 

(cen)

 

„Keine Konkurrenz im patentrechtlichen Verfahren“

Mittwoch, 03. September 2008 15:03

Die Stuttgarter Nachrichten berichten über die ausgezeichneten Berufsaussichten von Patentanwälten. Nur die vielleicht doch eine „Spur“ zu großspurige Aussage, die Konkurrenz von Anwälten halte sich in Grenzen, da es kaum im gewerblichen Rechtsschutz qualifizierte Anwälte gebe, hätte sich Dr. Eugen Popp, Präsident der Patentanwaltskammer München, verkneifen können. Dann wiederum haben die münchner Patentanwälte durchaus alle Gründe, eine breite Brust zu zeigen, soviel sei ihnen zugestanden. 

Aber lesen Sie selbst.

Wer es eine Stufe weiter unten versuchen möchte, der kann sich auch als Patentanwaltsfachangestellte/r bewerben. Dazu ein Artikel aus der RP-online.

(cen)

 

Ed Hardy: Kurz verlinkt

Mittwoch, 03. September 2008 09:25

Zu der Kanzlei Winterstein, die nun in Sachen Ed Hardy aktiv ist, gibt es auch einen älteren Bericht auf Spiegel Online aus der Abmahnwelle für Abercombie & Fitch, die von der gleichen Kanzlei in´s Rollen gebracht wurde.

(cen)

 

Exportweltmeister der Ideen: in Deutschland erfunden, in Japan gebaut

Dienstag, 02. September 2008 19:54

Heute ist ein schöner Beitrag auf „Spiegel Online“ erschienen, den wir unseren Lesern als „Abendlektüre“ empfehlen möchten:

Land der geklauten Ideen: Viele deutsche Erfindungen wurden erst von asiatischen und amerikanischen Firmen zu Verkaufsschlagern gemacht. SPIEGEL ONLINE zeigt die verpassten Chancen – und verrät, warum der Walkman eigentlich aus Deutschland kommen müsste. Von Klaus-Peter Kerbusk

(sjm)

 

Problemlöser auf Zeit – Artikel in der FAZ von Christoph Endell

Dienstag, 02. September 2008 09:05

Gerne möchte ich auf einen kürzlich in der FAZ erschienen Artikel meines lieben Kollegen Christoph Endell hinweisen. Darin beleuchtet Endell das Phänomen der Interim Manager. Der äußerst lesenswerte Artikel ist zwar auf den 18.07.2008 datiert, hat jedoch zwischenzeitlich keineswegs an Aktualität eingebüßt.

Den Artikel finden Sie hier.

(sjm)

 

40.500 US-Dollar gegen Filesharer in USA

Dienstag, 02. September 2008 08:28

Vor wenigen Tagen konnte die Musikindustrie in den USA einen Erfolg in einem Filesharing-Verfahren verbuchen.  Darin wurde Jeffrey Howell wegen Verbreitens von 12 Musiktiteln zu 40.500 US-Dollar Schadensersatz verurteilt.

Die Aussagekraft dieser Entscheidung bleibt jedoch höchst fraglich. Howell war vor Gericht nicht anwaltlich vertreten. So erklärt es sich auch, dass im Prozess kein Bezug auf die jüngst im Jammie-Thomas-Verfahren aufgekommenen Zweifel genommen wurde.

Das Urteil finden Sie hier.   

(sjm)